Halbe Diagnose bei Menschen mit schweren psychiatrischen Erkrankungen ist falsch

Laut einer wissenschaftlichen Studie des Gesundheitsdienstleisters GGNet wurde laut Trouw die Hälfte der Patienten mit schweren psychiatrischen Störungen in der Vergangenheit falsch diagnostiziert.

GGnet, ein psychiatrischer Anbieter in Gelderland, hat die Diagnosen von 100 Patienten mit einem schweren psychiatrischen Zustand zweimal überprüft. Das erste Mal in einer groß angelegten praktischen Studie und das zweite Mal in einer wissenschaftlichen Studie. Beide Studien zeigten das gleiche Ergebnis – viele Diagnosen waren falsch.

Bemerkenswert viele Patienten mit Schizophrenie diagnostiziert wurden tatsächlich festgestellt, dass Autismus haben. Wahnvorstellungen und Stimmen scheinen einer Überstimierung bei Menschen mit Autismus zu entsprechen. Bei zwei Dritteln aller untersuchten Patienten wurde die Behandlung angepasst und das Medikament ausläuft. Einige Patienten nahmen viel zu viel Medikamente einschließlich drei Arten von Antipsychotika oder andere Medikamente in übermäßigen Dosen oder in gefährlichen Kombinationen. Mit dem Auslaufen der Medikamente sank der Anteil der Patienten mit schweren Nebenwirkungen von 38 Prozent auf 23 Prozent.

Vier von zehn Patienten, die hauptsächlich in institutionellen Gebieten lebten, haben sich so erholt, dass sie durch eine Anpassung ihrer Behandlung entlassen werden konnten. Sie leben nun in einer geschützten Wohnform oder unabhängig unter Anleitung.

Die GGNet-Studie zeigt, wie wichtig eine gute Diagnose ist. Die Kombination aus neuer Diagnose, Medikamentenreduktion und Behandlung nach den neuesten Richtlinien bietet Patienten einen Blick auf ein sinnvolles Leben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.