Jeder dritte Mensch mit psychischen Problemen ist gefährdet,

Das Infektionsrisiko mit dem COVID-19-Virus und die Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus sind für viele Menschen belastend.

Die Hälfte von ihnen sagt, dass sie mehr unter Angstzuständen, Depressionen, Panik und schlechtem Schlaf leiden. Ein Drittel der Befragten weiß nicht, wie sie in der kommenden Periode durchkommen sollen. Sie erwarten mehr als durchschnittlich, dass sie in naher Zukunft keine Pflege oder Hilfe mehr erhalten, sich einsamer fühlen, weniger Hilfe von Menschen aus ihrem Netzwerk erfahren. Dies ist das Ergebnis von Forschungen, die von MIND im Rahmen seines Panels für psychische Gesundheit durchgeführt wurden.

Verlorene Pflege

Insgesamt sind viele Menschen mit psychischen Problemen vom Verlust der Pflege und Tagespflege betroffen. So gaben 60 % der Befragten an, dass ihre psychische Gesundheit
Behandlung ganz oder teilweise verschwunden ist und 80 % sagen, dass sie
Tagespflege oder begehbare Einrichtung.

Clients geben an, dass sie insbesondere angepasst werden müssen. MIND fordert alle Betreuer auf, in Absprache mit dem Klienten und seinen Angehörigen zu besprechen, wie die Pflege in der aktuellen Zeit am besten fortgesetzt werden kann (gemeinsame Entscheidungsfindung).

Für einen Kunden sind Bildblasen eine gute Option, für den anderen ist es ratsam, die Gespräche während eines Spaziergangs in der Natur fortzusetzen. In allen Fällen ist es wichtig, dass Pflegekräfte in Kontakt treten und mit ihrem Kunden in Kontakt bleiben. Wenn ein Client nicht auf einen Videotermin reagiert oder nicht aufzeichnet, sollten Notfallhelfer dennoch den Kontakt aufnehmen.

Alternative Pflege

Die psychiatrischen Dienste haben in den letzten Wochen viel Arbeit geleistet, um alternative Pflegemöglichkeiten und Behandlungsformen anzubieten. Minds Forschung zeigt, dass der Einsatz von E-Gesundheit, informelle Versorgung und Kontakt mit dem Hausarzt insbesondere zugenommen haben. Mehr als die Hälfte der Befragten erhielt alternative Hilfe und Betreuung durch den psychiatrischen Arzt, jeder Dritte von dem individuellen Berater, Allgemeinmediziner und/oder Familie/Verwandten. Gruppenbetreuer, begehbare, Erholungs- oder Selbstverwaltungszentren bieten auch andere Kontaktformen an.

Mehr als ein Viertel der Befragten hat selbst Alternativen arrangiert, indem sie zum Beispiel vorübergehend mit der Familie wieder ins Haus einziehen. Beispiele für erwähnte Alternativen sind Bildanrufe, Chat- und WhatsApp-Gruppen zu Achtsamkeit, private Gruppen auf Facebook, Bildvideotherapie, Hausaufgaben und Selbsthilfebücher, Online-Fragebögen, Wandern (auch zusammen), Kirchenkontakte, (Websites) von Freiwilligenorganisationen, die Hilfe und Apps anbieten. Leider gibt es auch Befragte, die noch kein alternatives Angebot oder ein Angebot erhalten haben, das für sie nicht geeignet ist.

Die meisten Befragten haben eine große Wertschätzung für die Pflegekräfte. Mehr als die Hälfte hat das Gefühl, dass sie alles in ihrer Macht Stehende tun, um so gut wie möglich zu helfen; ein Viertel reagiert neutral auf diese Aussage. Mehr Menschen sind positiv als negativ über die Kommunikation von Gesundheitsdienstleistern. In dem Quartal, das negativ ist, ist dies vor allem, weil die Kommunikation zu spät kam und/ oder unpersönlich, war nicht zugeschnitten.

Psychologische Folgen

Mehr als drei Viertel der Menschen berichten, dass sie viele Folgen in ihrem täglichen Leben haben. Dies sind oft Folgen, die fast alle Bürger betreffen. Der Verlust sozialer Kontakte, der Verlust der Tagesstruktur, bewegungsmangel und Außenluft. Bei einigen der psychiatrischen Klienten ist dies besonders schwer zu erreichen und führt zu Isolation und Verschlechterung psychischer Beschwerden. Ein kleiner Teil weist auch auf positive Auswirkungen hin: Die Gesellschaft ist mehr in Frieden und sie fühlen sich nicht mehr so sehr von einer Ausnahme, wenn viele Menschen verärgert sind.

Pressefamilie und Angehörige

Auch Familienmitglieder und Angehörige sehen eine Zunahme psychischer Beschwerden bei ihren Angehörigen. Sie sind mehr besorgt über das weitere Vorgehen und sind negativer über die alternative Pflege, die angeboten wird. Angehörige weisen ausdrücklich auf Kunden hin, die sich vor der Pflege halten und Aufsicht und Aktivierung benötigen. Durch den Verlust der Tagespflege, die Entlassung aus Einrichtungen und die Reduzierung oder den Verlust von Behandlungen landet ein größerer Anteil der Pflege auf den Schultern der nächsten von wenigen. MIND befürchtet, wie lange sie dies aufrecht erhalten werden, und fordert die Praktizierenden auf, in Absprache mit ihren Angehörigen so viel wie möglich zu tun, sie nicht zu belasten und sie, wo möglich, zu unterstützen.

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