Weniger verwaltungstechnischer Verwaltungsaufwand, mehr Zeit für die Pflege

Weniger administrativer Regulierungsaufwand pro Mitarbeiter in der ambulanten Psychiatrie ergibt 51 Minuten pro Tag, eine kleine Stunde mehr Zeit, die für Patienten zu Hause und auf der Straße aufgewendet werden kann“, titelte im vergangenen Monat das Pilotprojekt, das von der Mitgliedsinstitution Arkin in Zusammenarbeit mit Silver Cross und der niederländischen Gesundheitsbehörde (NZa) durchgeführt wurde. Was bedeutet dieser Pilot? Und kann es sich auch positiv auf die Wartezeiten im psychischen Gesundheitssystem auswirken?

Die Amsterdamer Pflegeorganisation Arkin hilft Menschen mit psychiatrischen Störungen und komplexen psychischen und Suchtproblemen. Dabei kann es sich um Langzeitfahrten mit intensiver Aufsicht erstrecken. Manchmal ist es notwendig, dass Arkins Mitarbeiter die Kunden auch zu Hause oder auf der Straße besuchen und begleiten. Diese Pflege ist nicht immer im Voraus geplant. Das erschwert die Registrierung. Deshalb ging Arkin selbst zu Silver Cross, um zu fragen, ob der administrative Regulierungsaufwand reduziert werden könnte, mit einem doppelten Ziel: mehr Zeit für den Kunden und mehr Arbeitszufriedenheit für die Angehörigen der Gesundheitsberufe.

Begründen von Inhalten
„Wir wollten den verwaltungsrechtlichen Aufwand wirklich reduzieren“, sagt Caroline Bakker, Projektleiterin bei Arkin. „Einerseits, weil wir unseren Profis die Freude an ihrer Arbeit zurückgeben wollten, und zum anderen, weil wir mehr Zeit für die Kunden und Kettenpartner freihaben können. Unserer Ansicht nach wurde der Gewinn vor allem dadurch erzielt, dass der Inhalt der Ziele und Parameter stärker in den Vordergrund gerückt wurde und weniger auf das, was ich „Zeitschreiben“ nenne. Unser Fahrer bei VWS begann über die Möglichkeiten zu sprechen und bald saßen wir mit dem NZa und Silver Cross, unserem größten Krankenversicherer, am Tisch.“

Experiment
„Wir begannen mit Arkin ein Brainstorming darüber, wie wir die Rechenschaftspflicht und die damit verbundene Verwaltung neu gestalten könnten“, sagt Job van Huizen, Berater für psychische Gesundheit beim Compliance & Control-Team von Silver Cross. „Der Ausgangspunkt war, dass das DBC-System aufrechterhalten werden musste und dass das Experiment nicht kostensteigernd sein sollte. Außerdem wollten wir es zuerst mit ein paar Teams durchführen und nicht sofort organisationsweit ausrollen. In einem Experiment werdet ihr erleben, was geschieht und wie der Ansatz entwickelt wird. Darüber hinaus wollten wir eine Arbeitsweise entwickeln, die die neue Finanzierungsstruktur für das psychische Gesundheitssystem, an der viele Parteien jetzt gemeinsam mit der NZa arbeiten, mehr oder weniger vorprogrammiert. Für Silver Cross sollte das Pflegeleistungsmodell solche Experimente überflüssig machen und die Stabilität im psychischen Gesundheitssystem gewährleisten.“

Vereinfachen
Für Arkin war der primäre Wunsch, mit der Absicht zu arbeiten, sich um den Kunden zu kümmern und die Anzahl der Registrierungen zu reduzieren. Die Lösung wurde gefunden, indem die Zeiterfassung vereinfacht wurde. Job van Huizen: „Die Anzahl der Aktivitätscodes wurde stark reduziert und der indirekte Zeitverbrauch – für Dinge wie Termine mit anderen Pflegekräften und Berichterstattung – wird in unmittelbarer Zeit reduziert. Dadurch ist nicht nur dem Kunden selbst mehr Zeit zur Verfügung gestellt, weil er die individuelle Registrierung aller indirekten Zeit eliminiert, sondern auch für andere Angelegenheiten, wie z.B. die Beratung mit Partnern im Pflegenetzwerk um einen Kunden. Das entspricht einem der Ziele des Silberkreuzes: „Mehr Zeit für die Pflege“.

Vertrauen als Basis
Die Tatsache, dass jetzt weniger engagiert wird, bietet den Krankenkassen, die eine gesetzliche Prüfungsaufgabe haben, weniger „Sicherheiten“ und Einblick in das, was genau mit den knappen kollektiven Ressourcen gemacht wird. „Es geht um mehr Loslassen und Vertrauen“, stimmt Job van Huizen zu. „Die Gespräche mit Arkin waren konstruktiv, die Organisation ist sehr offen in ihren Wünschen und Zielen. Wir sind immer willkommen, wenn wir etwas wissen wollen oder weitere Erklärungen benötigen. Aus einer solchen Beziehung können Sie gemeinsam Schritte unternehmen.“

Arkin möchte dieses Experiment auf weitere Teams ausdehnen. „Die Ergebnisse des Experiments sind sehr positiv“, sagt Caroline Bakker. Die Mitarbeiterzufriedenheit hat deutlich zugenommen und wir sehen auch deutliche Verbesserungen in der Qualität des Pflegeprozesses. Um ein Beispiel zu nennen: Es gibt jetzt mehr Raum und Aufmerksamkeit für die häufigere Umsetzung des somatischen Screenings. Es ist von großer Bedeutung für Menschen mit einem schweren psychiatrischen Zustand, aber in der Vergangenheit war dies eine gute Sache aus Zeitmangel. Dieses Blatt hat sich nun gewendet.“ „Silver Cross ist angenehm überrascht von diesen Verbesserungen. So steht beispielsweise das somatische Screening seit vielen Jahren im Fokus unserer Versicherten und das Experiment macht es möglich“, schwärmt Job.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.