Wie können wir die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz verbessern?

Stress und Burnout haben große Auswirkungen auf Menschen und Organisationen. In einem großen europäischen Projekt werden Forscher Maßnahmen zur Förderung unserer psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz entwickeln. Zu diesem Zweck werden in Europa mehrere Testgärten eingerichtet, unter anderem an der Universität Amsterdam und an der Rijkswaterstaat in den Niederlanden.

Ziel des internationalen Projekts „Mental Health in the Workplace“, kurz H-Work, ist es, die psychische Gesundheit im Bereich der öffentlichen Gesundheit, in akademischen und öffentlichen Behörden sowie in kleinen und mittleren Unternehmen wirksam zu fördern. Dies sind alles Sektoren, in denen ein hohes Maß an Arbeitsbelastung und Ausfälle gemeldet wird. Das Projekt wird Testgärten in diesen Sektoren in fünf europäischen Ländern (Italien, Spanien, Niederlande, Deutschland und Tschechische Republik) entwickeln. In den Niederlanden befinden sich diese Testgärten am rijkswaterstaat und der Universität Amsterdam.

Interventionen
H-Work wird Interventionen auf der Ebene des Einzelnen, des Teams, der Führungskräfte und der Organisation als Ganzes entwickeln. Alle Interventionen zielen darauf ab, die psychische Gesundheit, Belastbarkeit und Begeisterung der Mitarbeiter zu stärken. Dies durch die Unterstützung von Einzelpersonen und ihre Belastbarkeit, aber auch durch die Beseitigung von Stressoren in der Organisation und die Erhöhung der Ressourcen, damit Lösungen strukturell strukturiert werden.

Digitale Werkzeuge
Das Projekt wird eine innovative Plattform entwickeln, die zum Wohlergehen der Arbeitnehmer und zur Gesundheit von Organisationen beitragen soll. Diese Plattform bietet digitale Tools, die:

Organisationen können die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter mit nationalen und europäischen Daten vergleichen.
Organisationen können die am besten geeigneten Maßnahmen auswählen, um die Gesundheit zu fördern, die ihrer Organisation und dem Grad der Intervention angemessen ist.
UvA ist Partner des Projekts
H-Work wird aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 der Europäischen Union finanziert und läuft bis Juni 2023. Koordinator ist die Universität Bologna, die UvA ist einer der Partner. Dr. Machteld van den Heuvel, Dr. Roy Sijbom und Prof. Dr. Edwin van Hooft sind von der UvA beteiligt. Das Auftakttreffen fand am 16. und 17. Januar in Bologna statt.

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